• Seilklettern

    Invest clever
    get smart returns

    Arcinvest

Gewinne laufen lassen  - Verluste begrenzen

Die Entwicklungen der Börsenkurse sind grundsätzlich nicht prognostizierbar, sie folgen aber Mustern. Diese sind messbar und deren Auftreten ist im Wesentlichen unbestritten. Dahinter steht die Beobachtung, dass Aktien bzw. Wertpapiere, die in der Vergangenheit gut gelaufen sind, auch in Zukunft überdurchschnittliche Renditen erwirtschaften werden. Darauf aufbauend lassen sich Anlagestrategien entwickeln, die davon ausgehen, dass ein Markttrend sich fortsetzt, weil die Faktoren, die einen Kurs bisher beeinflusst haben, weiterhin Bestand haben.


Die Verhaltensökonomie zeigt, dass der Momentum-Effekt im Wesentlich durch das Verhalten der Marktteilnehmer verursacht wird. Allerdings stand er länger in der Kritik von Finanzmarkttheoretikern, da er teilweise im Widerspruch zur Moderne Portfoliotheorie (Prof Harry M. Markowitz, 1952) und zur Markteffizienzhypothese (Prof. Eugene Fama, 1972) steht. Neuere Forschung führen die Beobachtungen der Behavioral Finance und der älteren Marktmodelle zusammen (z.B. MIT Prof. Andrew Lo, Adaptive Market Hypothese 2004).


Burton G. Malkiel von der Universität Princeton kommt in seinem Standardwerk „A Random Walk Down Wall Street“ zum Schluss, dass die Informationsverarbeitung der Anleger nicht sofort, sondern im Widerspruch zum Markteffizienzhypothese, zeitverzögert abläuft und der Momentum-Effekt in Folge dessen rational aus der verzögerten Reaktionsfähigkeit der Marktteilnehmer abgeleitet werden kann.
Unsere Anlagephilosophie stützt sich im Wesentlichen auf Momentum- oder Autokorrelationseffekte. Umgesetzt werden unterschiedliche Trendfolgekonzepte.